Häufig gestellte Fragen

FAQ

Diese Liste an Fragen und Antworten wird stetig erweitert. Falls Du noch andere Fragen hast, nutze das Kontaktformular.

1. Corona und Firmung

Wir  gehen sehr stark davon aus, dass die Firmung am Wochenende vom 11./12. September 2021 in der Kirche St. Felizitas Lüdinghausen stattfinden kann. Bereits jetzt gibt es Regelungen zwischen Landesregierung und Kirche, dass Gottesdienste unter strengen Auflagen durchgeführt werden dürfen. Bis September können sich diese Auflagen noch ändern. Prinzipiell ist aber von einer Möglichkeit der Durchführung auszugehen.

Sehr wahrscheinlich wird es zwei Firm-Gottesdienste geben. Auf diese beiden Termine werden die Firmlinge aufgeteilt. Wer als Begleitperson der Firmlinge den Gottesdienst mitfeiern darf, steht noch nicht fest. Dies wird von den dann geltenden Regelungen abhängig sein. 

Damit Ihr weiterplanen könnt, ob ihr im September gefirmt werden möchtet, folgen nun Rahmenbedingungen, die im letzten Jahr im September galten. (Änderungen sind vorbehalten!)

  1. Jeder Firmling erhält für sich und seine Familie eine eigene Bank / Sitzreihe in der auch der Pate / die Patin sitzen darf.
  2. pro Bank sind maximal 5 Plätze zugelassen (Änderung vorbehalten), sodass bei der Firmfeier insgesamt maximal ca. 125 Personen anwesend sein werden.
  3. Es wird dafür gesorgt, dass der Gottesdienst über einen Livestream im Internet mitgefeiert werden kann.
  4. Es wird (sehr wahrscheinlich) keinen gemeinsamen Einzug in die Kirche geben.
  5. Zur Spendung der Firmung kommen die Firmlinge einzeln mit ihrem Paten (oder Patenersatz) im Abstand von 1,5m nach vorne.
  6. Nach jetzigem Stand wird beim Betreten und Verlassen der Kirche empfohlen, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  7. Die Firmgottesdienste finden, sofern der Pfarreirat dies nicht anders beschließt, ohne gemeinsames Singen und ohne Messdiener statt.
  8. Ab dem 30.5.20 gilt für die Gottesdienste in der Kirche die Pflicht eine Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Von allen anwesenden Personen werden mit deren Einverständnis Name, Adresse und Telefonnummer sowie den Zeitraum des Aufenthalts schriftlich erfasst und diese Daten für vier Wochen aufbewahrt. Die Daten werden vor dem Zugriff Unbefugter gesichert und nach Ablauf von vier Wochen vollständig vernichtet.
  9. Vor und nach dem Gottesdienst sollte es zu keinen Versammlungen auf dem Kirchplatz kommen.
Diese Rahmenbedingungen galten- wie gesagt – im letzten Jahr 2020. Sie sollen eine Vorstellung davon geben, unter welchen Umständen die Firmfeier eventuell abläuft und zu einer Entscheidung für oder gegen die Teilnahme führen. Wer aufgrund dieser Einschränkungen lieber zu einem späteren Zeitpunkt gefirmt werden möchte, meldet sich bitte bei Pastoralreferent Thorsten Krallmann.
 

Bezüglich der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung mussten wir bereits unser Konzept völlig neu denken. Wir bitten alle Firmlinge, die Informationen auf der Internetseite sorgfältig zu lesen und an den digitalen Angeboten teilzunehmen. Bitte setzt Euch mit den Einheiten auseinander!

2. Generelle Fragen zur Firmvorbereitung

Nein. Voraussetzung ist die abgeschlossene Vorbereitung auf die Firmung. Wer nicht in unserer Gemeinde getauft wurde, braucht außerdem noch ein Taufzeugnis.

Leider nein. Die Firmanden erhalten ein kirchliches Sakrament und müssen deshalb entsprechend vorbereitet sein. Unsere Vorbereitung besteht aus einem Pflichtprogramm, an dem jeder Firmling teilnehmen muss.

Das geht! Für die Firmung ist es nie zu spät. In unserer Gemeinde wird das Sakrament der Firmung jedes Jahr einmal gespendet. Damit wir dich aber auch im nächsten Jahr für die Firmvorbereitung anschreiben, musst du dich kurz per E-Mail bei uns melden.

Ja, das ist möglich. 

Jedes Jahr laden wir per Post Jugendliche eines bestimmten Geburten-Zeitraums ein. Es kann sein, dass du nur aufgrund ein paar Tage oder Wochen nicht in diesem Zeitraum liegst und daher nicht im System auftauchst. 

Trotzdem ist es möglich, dass du mit zur Vorbereitung gehst. Vor allem dann, wenn alle deine Freunde und Freundinnen eingeladen sind und an der Vorbereitung teilnehmen.

Generell ist es natürlich sinnvoll die Firmung in der Gemeinde zu empfangen, wo Du auch die Vorbereitung durchlaufen hast. Wenn der Termin der Firmfeier aber überhaupt nicht passen sollte, ist es möglich an einer Firmfeier in einer anderen Gemeinde teilzunehmen. Dazu müssen vor allem die zuständigen Hauptamtlichen Bescheid wissen und das Pfarrbüro muss informiert werden. Nimm‘ in einem solchen Fall am Besten früh Kontakt mit Pastoralreferent Thorsten Krallmann auf.

3. Inhaltliche Fragen zur Vorbereitung

Am Pfingstfest wurden die Jünger Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Dies machte sie so stark, dass sie ihre Angst ablegten und mit Freude die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündeten, berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Im 8. Kapitel wird erzählt, dass getaufte Samariter durch die Handauflegung eines Apostels den Heiligen Geist empfingen. Die Handauflegung und somit das Weitergeben des Heiligen Geistes gehörte von da an wie die Taufe zum Christsein dazu.

Bei unseren Treffen werden grundsätzliche Themen rund um den christlichen Glauben besprochen. Darunter zum Beispiel: die Dreifaltigkeit (Gott, Jesus, Heiliger Geist), die Kirche als Gemeinschaft und alle Informationen dazu, was passiert, wenn Du gefirmt wirst. Während der Tage eines Projekts (also z.B. auf dem Wochenende im Jugendkloster) arbeiten wir intensiv am persönlichen Glaubensweg. Im Zentrum steht also die Frage: Welche Rolle hat der Glaube bisher für mich gespielt und welche Rolle kann er in Zukunft spielen.

4. Fragen zum Paten / zur Patin

Der Firmpate / die Firmpatin muss grundsätzlich katholisch sein, mindestens 16 Jahre alt, selbst gefirmt und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Es sollten auch nicht die eigenen Eltern sein, sondern jemand, der Dir nahe steht und ein Vorbild für dich ist. Das kann also z.B. der ältere Bruder sein oder eine Tante. 

Während der Firmling das Sakrament empfängt, steht der Pate hinter ihm und legt seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings. Das ist jedoch nicht die einzige Aufgabe, die der Firmpate übernimmt.

Ein Firmpate sollte ein Vorbild für den Firmling sein, an dem er sich im Glauben orientieren kann. Um dies zu gewährleisten und dem Firmling auch Impulse für ein erfülltes Leben geben zu können, sollte der Pate Kontakt zum Firmling halten – vor und nach der Firmung

Der Firmpate ist Ansprechpartner für alle Glaubensfragen, die ein Firmling hat. In schwierigen Lebenssituationen ist es der Firmpate, der dem Firmling zur Seite stehen und Halt geben sollte. Das Auflegen der Hand während der Firmung symbolisiert die Verbundenheit zwischen Pate und Firmling.

Ja, aber nur, wenn der Hauptwohnsitz deines Paten/ deiner Patin NICHT Lüdinghausen ist.

Heißt konkret: Paten, die nicht in Lüdinghausen oder Seppenrade wohnen, müssen beim Pfarrbüro ihrer Gemeinde eine Patenbescheinigung beantragen und diese dann dem Pfarrbüro in Lüdinghausen vorlegen.